Veröffentlicht am 14.05.2026 von Chiara “CD” Dutschke

Auch in diesem Jahr sind wir nach einer langen Klausurenphase gemeinsam in den Süden Frankreichs aufgebrochen, um drei Wochen am Aérodrome de Feurs-Chambéon zu verbringen.
Die Anreise verlief – wie so oft – nicht ganz ohne Abenteuer. Bevor es überhaupt Richtung Frankreich ging, musste zunächst unser zweiter Schulungsdoppelsitzer in Dresden abgeholt werden. So machten sich Hanni, Nanni, Simon und Ameise bereits nachts um 0 Uhr auf den Weg, um den Twin pünktlich zu übernehmen. Mit angehängtem Anhänger ging es für die vier direkt weiter nach Feurs, wo sie mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen 25°C empfangen wurden.
In der ersten Woche waren bereits einige FVAler vor Ort und dank des hervorragenden Wetters konnte intensiv geflogen werden. Besonders erfreulich war die gute personelle Besetzung: ausreichend Fluglehrer und Schlepppiloten sorgten für einen reibungslosen und effizienten Flugbetrieb.

Nach der ersten Woche reisten einige Teilnehmende ab, weshalb kurzzeitig die Sorge entstand, dass es in den folgenden Wochen zu ruhig werden könnte. Doch diese Befürchtung erwies sich schnell als unbegründet: Am Samstag trafen weitere Mitglieder ein, sodass es lediglich zu einem fließenden Wechsel innerhalb der Mannschaft kam. In dieser Woche war vor allem auch viel Nachwuchs vertreten, der die wenigen Schlechtwettertage kreativ, mit spannenden Experimenten, nutzte. Parallel dazu wurde gebacken, ein Ausflug nach Lyon unternommen und zahlreiche Runden „Exploding Kittens“ gespielt. Für zusätzliche Dynamik sorgte regelmäßig das Spiel „Jungle Speed“, bei dem Flock mit beeindruckender Reaktionsgeschwindigkeit glänzte.
Am darauffolgenden Dienstag besserte sich das Wetter wieder und der Flugbetrieb konnte fortgesetzt werden. Für einige war dies der erste Start in Feurs – inklusive erstem F-Schlepp. In den folgenden Tagen wurde wieder intensiv geflogen, und es konnten zahlreiche „Blümchen“ gesammelt werden. Insgesamt kamen 210 Blümchen zusammen, wobei Hanni und Ameise gemeinsam zum „Blümchenkönigspaar“ ernannt wurden.


Das traditionelle Blümchenessen fand am Samstag, dem 18.04., statt. Da, mit Ausnahme von Fips und Spargel, alle ADAHs an diesem Tag abreisten, traten wir als vergleichsweise junges Team bei unseren französischen Gastgebern an. Wie gewohnt stellten die Franzosen den Aperitif, während wir uns um die Speisen kümmerten. Nils hielt seine Rede auf Französisch, die nicht von allen vollständig verstanden wurde – umso besser, dass wir Pflaume zum Übersetzen dabeihatten. Die Stimmung war ausgelassen, das Essen hervorragend und mit fortschreitendem Abend wurde auch die Getränkeauswahl zunehmend geschätzt. Insgesamt war das Blümchenessen ein voller Erfolg und für viele ein unvergesslicher Abend.
Der Sonntag wurde genutzt, um auszuschlafen und die Überreste des Vorabends zu beseitigen. Am Montag lief der Flugbetrieb erneut auf Hochtouren, bevor am Dienstag ein technisches Problem auftrat: Die GZ verlor Öl. Frank und Sofia flogen daraufhin zur Werkstatt, wo das Problem schnell und zuverlässig behoben werden konnte, sodass der Flugbetrieb bereits am nächsten Tag fortgesetzt werden konnte. Auch die anstehende 50-Stunden-Kontrolle am Donnerstag wurde gemeinschaftlich gemeistert, wodurch noch am selben Tag weiter geflogen werden konnte.
Zusammenfassend blicken wir auf drei äußerst erfolgreiche Wochen in Feurs zurück – geprägt von hervorragendem Flugwetter, intensiver Ausbildung und einem lebendigen Vereinsleben. Mindestens acht Mitglieder waren erstmals in Feurs dabei, eine C-Prüfung wurde erfolgreich abgelegt, und mehrere Flugausbildungen konnten vor Ort begonnen werden.
